"Manuela Pfrunder; geboren 1979 in Luzern; schloss im Jahr 2000 das Studium an der Fachklasse für Grafik der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern ab. «Neotopia» entstand als Abschlussarbeit und gewann den Förderpreis 2000 des Schweizerischen Grafiker Verbands und am Design Preis Schweiz 2001 den Willy Guhl Preis für Kommunikationsdesign.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
VorwortDie Erde besteht aus Luft; Wasser; Stein; Erdöl; Blumen; Ziegen; Autos; Schwimmbádern; Glühbirnen und Salatschleudern ... Dies alles steht in einer bestimmten Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung. Die Menschheit; die sich ebenfalls auf dieser Erde befindet; nimmt eine Sonderstellung ein und bescháftigt sich unter Begriffen wie Wirtschaft; Politik; Raumplanung oder Entwicklungshilfe mit der Verteilung des Vorhandenen. Damit stellt sich zwangsláufig die Frage nach der Gerechtigkeit; und dazu ist lángst eine Antwort festgeschrieben: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte und somit den gleichen Anspruch auf die gegebenen und die produzierten Dinge. Wie aber sieht unsere Welt aus; wenn wir mit der Gerechtigkeit ernst machen und für jedes Neugeborene die gleichen Voraussetzungen schaffen? Die Beantwortung dieser Frage zwingt dazu; die Erde neu zu gestalten: In radikaler Objektivitát stelle ich Gerechtigkeit und Chancengleichheit her und bringe die Welt in Ordnung. Diese neue Welt enthált die Vergangenheit; nimmt die Zukunft voraus und reprásentiert die Gegenwart; indem alle Daten; mit denen sie konstruiert wurde; auf Statistiken zum Zustand der heutigen Welt beruhen. Das Resultat ist ein utopo-grafischer Atlas der beendeten Schöpfung; die Apokalypse der Gerechtigkeit.Manuela Pfrunder"
Wednesday, October 17, 2018
[PDF] Download Neotopia. Atlas zur gerechten Verteilung der Welt. Kostenlos
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"Manuela Pfrunder; geboren 1979 in Luzern; schloss im Jahr 2000 das Studium an der Fachklasse für Grafik der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern ab. «Neotopia» entstand als Abschlussarbeit und gewann den Förderpreis 2000 des Schweizerischen Grafiker Verbands und am Design Preis Schweiz 2001 den Willy Guhl Preis für Kommunikationsdesign.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
VorwortDie Erde besteht aus Luft; Wasser; Stein; Erdöl; Blumen; Ziegen; Autos; Schwimmbádern; Glühbirnen und Salatschleudern ... Dies alles steht in einer bestimmten Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung. Die Menschheit; die sich ebenfalls auf dieser Erde befindet; nimmt eine Sonderstellung ein und bescháftigt sich unter Begriffen wie Wirtschaft; Politik; Raumplanung oder Entwicklungshilfe mit der Verteilung des Vorhandenen. Damit stellt sich zwangsláufig die Frage nach der Gerechtigkeit; und dazu ist lángst eine Antwort festgeschrieben: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte und somit den gleichen Anspruch auf die gegebenen und die produzierten Dinge. Wie aber sieht unsere Welt aus; wenn wir mit der Gerechtigkeit ernst machen und für jedes Neugeborene die gleichen Voraussetzungen schaffen? Die Beantwortung dieser Frage zwingt dazu; die Erde neu zu gestalten: In radikaler Objektivitát stelle ich Gerechtigkeit und Chancengleichheit her und bringe die Welt in Ordnung. Diese neue Welt enthált die Vergangenheit; nimmt die Zukunft voraus und reprásentiert die Gegenwart; indem alle Daten; mit denen sie konstruiert wurde; auf Statistiken zum Zustand der heutigen Welt beruhen. Das Resultat ist ein utopo-grafischer Atlas der beendeten Schöpfung; die Apokalypse der Gerechtigkeit.Manuela Pfrunder"
"Manuela Pfrunder; geboren 1979 in Luzern; schloss im Jahr 2000 das Studium an der Fachklasse für Grafik der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern ab. «Neotopia» entstand als Abschlussarbeit und gewann den Förderpreis 2000 des Schweizerischen Grafiker Verbands und am Design Preis Schweiz 2001 den Willy Guhl Preis für Kommunikationsdesign.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
VorwortDie Erde besteht aus Luft; Wasser; Stein; Erdöl; Blumen; Ziegen; Autos; Schwimmbádern; Glühbirnen und Salatschleudern ... Dies alles steht in einer bestimmten Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung. Die Menschheit; die sich ebenfalls auf dieser Erde befindet; nimmt eine Sonderstellung ein und bescháftigt sich unter Begriffen wie Wirtschaft; Politik; Raumplanung oder Entwicklungshilfe mit der Verteilung des Vorhandenen. Damit stellt sich zwangsláufig die Frage nach der Gerechtigkeit; und dazu ist lángst eine Antwort festgeschrieben: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte und somit den gleichen Anspruch auf die gegebenen und die produzierten Dinge. Wie aber sieht unsere Welt aus; wenn wir mit der Gerechtigkeit ernst machen und für jedes Neugeborene die gleichen Voraussetzungen schaffen? Die Beantwortung dieser Frage zwingt dazu; die Erde neu zu gestalten: In radikaler Objektivitát stelle ich Gerechtigkeit und Chancengleichheit her und bringe die Welt in Ordnung. Diese neue Welt enthált die Vergangenheit; nimmt die Zukunft voraus und reprásentiert die Gegenwart; indem alle Daten; mit denen sie konstruiert wurde; auf Statistiken zum Zustand der heutigen Welt beruhen. Das Resultat ist ein utopo-grafischer Atlas der beendeten Schöpfung; die Apokalypse der Gerechtigkeit.Manuela Pfrunder"
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